Einmal um die ganze Welt? Auch unter normalen Bedingungen ein Vorhaben, das akribische Vorbereitung erfordert. Und dennoch jede Menge Abenteuer birgt. Aber das Ganze allein in einem offenen Fluggerät, das fast wie ein Spielzeug anmutet?
Für den Fall, dass seine Chemotherapie erfolgreich sein sollte, hatte sich Norman Surplus eben das vorgenommen. Seit dem 22. März ist er in seinem Gyrokopter unterwegs. 43.500 Kilometer und 24 Länder lagen damals noch vor ihm.
Heute hat er Europa, Nordafrika, den Nahen Osten und Südostasien bereits hinter sich gelassen. Überall ist er von den Menschen staunend aber freundlich empfangen worden. Das ist der schöne Teil seiner Reise, die neben dem Weltrekord für die erste Erdumrundung in einem Tragschrauber auch Geld für die Krebsforschung einbringen soll.
Weniger schön waren sicherlich die Sandstürme, Monsunregen, Notlandungen und bürokratischen Hürden. Und dabei steht der schwierigste Teil des Trips noch bevor – der 47-Jährige muss zuletzt den Atlantik überqueren, um zurück nach Nordirland zu kommen. Nach Hause.