Wenn man eine Herausforderung vor Augen hat, kann entweder der erste Schritt den größten Mut erfordern – oder der letzte.
Im Falle von Aida Mendes führte dieser letzte Schritt buchstäblich ins Nichts. Ihm folgten knapp 2.500 Meter freier Fall – schließlich abgebremst durch einen Fallschirm.
Obwohl bei weitem nicht jeder Vergnügen aus dieser Art von Adrenalinkick zieht, an sich nichts besonderes. Zumindest nicht, bis man erfährt, dass Aida Mendes diesen Sprung wenige Tage nach ihrem 100. Geburtstag gewagt hat. Die Erfüllung eines Lebenstraums. Und bei aller Vorfreude wird der letzte Schritt nicht ganz leicht gewesen sein. Trotz eines jungen und durchtrainierten Tandempartners an ihrer Seite.
18. Januar 2010