Die wirklich revolutionären Ideen werden oft im Geheimen geboren. Gut so, denn naturgemäß sähen sie sich sonst noch weit vor der ersten Bewährungsprobe zahlreicher und mitunter tödlicher Kritik ausgesetzt.
Das dachten sich wohl auch die Verantwortlichen der österreichischen Autobahnbehörde, als sie ihr neuestes Projekt unter Verschluss hielten. Hintergrund war die Suche nach einer Möglichkeit, besonders unfallträchtige Streckenabschnitte sicherer zu machen. Geschwindigkeitsbegrenzung? Fahrbahnerweiterung? Fehlanzeige. Man entschied sich für ein – nun ja – etwas unkonventionelles Mittel zur Gefahrenverhütung.
Die Behörde engagierte ein Team von Druiden, die mithilfe von Wünschelruten die Erdstrahlung an den Unfall-Hotspots wieder ins Gleichgewicht brachten. Laut Chefingenieur Harald Dirnbacher konnte die Zahl der Zwischenfälle so deutlich reduziert werden – und mit diesen Ergebnissen im Rücken trauten sich die Offiziellen nun endlich aus der Deckung. Die landesweite Umsetzung folgt.
Wenn's hilft...
31. Mai 2010