Einer der bekanntesten Deutschen schickt sich an, in die gleiche Liga wie Muhammad Ali, Michael Jordan und Lance Armstrong aufzusteigen. TV-Sender spielen verrückt, Fans in aller Welt freuen sich auf eines der größten Comebacks der Sportgeschichte, ein schwäbischer Autohersteller wittert Morgenluft. Und all das, weil ein 41-jähriger Familienvater wieder in das enge Cockpit eines hypermotorisierten Boliden zurückklettert.
Nun ja, Michael Schumacher gibt einer ganzen Freizeitindustrie, der Formel 1, das zurück, was sie seit seinem Ausstand im Herbst 2006 vermisst hat: den Superlativ. Niemand war erfolgreicher als er. Niemand hat für mehr Interesse und Umsatz gesorgt als er. Niemand hat so polarisiert wie er.
Sich diesen ganzen Zirkus erneut anzutun, erfordert mehr als nur Mut. Zumal man nicht so recht weiß, welche Wünsche am geeignetsten wären für Schumachers ersten Grand Prix in Bahrain. Sagen wir doch schlicht und einfach "Gute Fahrt"!
13. März 2010